Archiv für 'Dreck'Kategorie
Mai 14, 2008

www.ecocho.com - the search engine that grows trees.
Für 1000 Suchanfragen über Ecocho, unterstützt das Unternehmen das Wachstum zweier Bäume, um so die Treibhausgaseemmissionen zu verringern, die durch die Verwendung von Millionen Computern jeden Tag verursacht werden.
Nachdem ich gestern versucht habe, über Easyjet einen Flug nach London zu buchen und mir auf der Website angeboten wurde, mein schlechtes Gewissen über die 175kg Kohlendioxid, die ich mit dem Flug verursache, mit der Zahlung von 3,50 Euro zu beruhigen, ist mir inzwischen schlecht vor lauter neumodischen Ablasshandeln, die dem Neo-Öko heutzutage heutzutage angeboten werden.
Ecocho ist wieder ein solches Produkt zum “Besserfühlen”. Dabei fühle ich mich nicht besser, nur weil ich jetzt bei eine fair gehandelten, ökologisch korrekten und biologisch abbaubaren Suchseite suche.
Oder:
Wie wär’s zum Beispiel mit Öko-Schlüpfern aus Hanf, Bambus, Bio-Baumwolle oder ökologischer Seide?
Was für eine merkwürdige “feel good” Welt….
Danke an Johannes!!
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Tags: Ökoligisch, Ecocho, Green, Ivy, Search Engine, Suchseite
Mai 14, 2008

Der sogenannte “Emergency Party Button” verwandelt die langweilige Wohnung binnen Sekunden in einen Tempel der Nacht!
Es gibt echt krasse Nerds….
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April 21, 2008
Oft beschreiben Musik-Kritiker Cover-Songs mit Adjektiven wie gefällig, langweilig, anbiedernd, schnöde, trocken oder zu laut, zu schnell, zu langsam, zu nouvelle vague, etc.
Ich bin mir ganz sicher, dass auf die Cover-Songs von Wing Han Tsang keines dieser Adjektive passen würde. Diese ..ääh.. Ausnahmekünstlerin schwebt da in ganz anderen Welten.

Besucht Wing doch mal auf Ihrer Homepage. Dankenswerterweise hat sie dort eine eklektische Anzahl von Musikbeispielen hinterlegt, die es dem geneigten Interessenten ermöglicht, sich ein paar Beispiele ihrer Schaffenskraft zu Gemüte zu führen.
Ich weiss tatsächlich nicht, was man dazu sagen soll. Am besten einfach selber hören. Besonders zu empfehlen ist Wings Vergewaltigung Interpretation von AC/DCs “Highway to Hell“, die - man höre und staune - nebst anderen Machwerken auf iTunes zu bekommen ist.
PS: Ich rate im Übrigen dringend vom Genuss der Musik ab, falls man in den letzten 16 Stunden a) stressige Arbeit zu verrichten hatte, b) Tinnitus-Patient ist oder c) noch mal im Leben ohne Lachkrämpfe in ein Karaokebar gehen möchte. Wer Wing gehört hat, wird verstehen…
Dank an Christoph von damocles.de für’s Entdecken.
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Tags: Han, Hong Kong, Karaoke, Neu Seeland, Skurriles, Tsang, Wing, Wing Han Tsang
März 29, 2008
Was ist denn jetzt passiert?
Dieser Song ist nicht das Ergebnis von Genius und Gespür (alte musikalisch-inszenatorische Madonna-Tugenden) sondern von Getriebenheit und Wannabe-Coolness. Eigentlich schreibe ich hier lieber über Musik, die mir besonders gut gefällt anstatt mir das Maul über musikalische Katastrophen zu zerreissen. Aber Madonnas “Neue” ist dermaßen peinlich, dass ich nicht anders kann, als es hier zu posten.

4 Minutes” verströmt den übelriechenden Odeur von Verzweiflung. Meint die Ciccone tatsächlich, mit Pubertäts-Pop punkten zu müssen? Meine Güte. Das hat Sie als eine der letzten großen Superstars der Musikbranche nun wirklich nicht nötig. An sich verträgt sich Madonnas Œuvre mit Abba-Pop-Exzessen à la “Confessions on the Dancefloor”. Aber mit dieser Timbaland/-lake-Kooperation hat sie den Bogen endgültig überspannt. Diese Ikone der musikalischen Neuzeit spielt mit diesem Album/Release ab heute endgültig keine Rolle mehr für mich.
Nachtrag:
Ich erinnere mich schwach an eine Gossip-Meldung aus Popbitch, dass Madonnas Ehemann Guy Ritchie fluchtartig das Tonstudio verlassen haben soll, in dem Madonna ihre neue Platte aufgenommen hat. Scheint mir, als ob wenigstens einer in der Familie seinen guten Geschmack behalten hat.
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Tags: 4 Minuten, 4 Minutes, Ciccone, Grauen, Madonna, Musik
Februar 12, 2008

…fragt sich nur, wie viel “Danke” Müller Brot noch auf Vorrat hat

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Tags: Brot. Bäcker, Danke, Foto, Müller, Valentinstag
Februar 2, 2008
…Irgendwann…
…diese Woche…
…Mittags(lern)pause….
…Kunstakademie…
…München…
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Dezember 21, 2007
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Dezember 10, 2007
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Dezember 5, 2007

“Mit echtem Gestaltungs- und Veränderungswillen verlangt Willibald Kandidor, die Schlagkraft der Zeichen zu revidieren und Wahrnehmungsanlässe als Methode des Collagierens der Anwendung zu entziehen. Projektionsfläche der Jean Baudrillards Simulationsbegriff weiter entwickelnden Arbeit “Nimmerende” ist Migration, Kulturalismus, Imperialismus, Stadtentwickung, Politpropaganda etc..”
- Roger Martin Buergel via Buergel-Maschine.
Wer sich auch schon immer gefragt hat, wie man auf den hochtrabenden Unsinn kommt, der in Kunstausstellungs-Begleitheften geschrieben steht, wird hier fündig.
Lasst Euch von Buergel die Kunst erklären.
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