Die Weihnachtsgeschichte
Dezember 21, 2007 … im zeitgenössischen medialen Kontext.
Engelke und Pastewka
Musik, Kunst & Trash
… im zeitgenössischen medialen Kontext.
Engelke und Pastewka
In der Tradition von Agathe Bauer veranstalten einige Radiosender momentan einen VerHörer-Sport. Wie es Axel Hacke bereits vor gut drei Jahren in seiner wöchentlichen SZ-Magazin-Kolumne “Mein Leben” austrampelte, gibt es auch in der heutigen verdenglischten Zeit noch den einen oder anderen amüsanten “Verhörer” bei englischen Liedtexten. Aber, hört doch einfach selbst.


Aufgegriffen von 104.6 RTL, Hit Radio FFH und Antenne Bayern.
Einen herrlichen Zusammenschnitt findet man auf unf-unf.de.
Diese Bekloppten von der BüSo stehen ganz gern mal bei uns vor der Uni (LMU München) und verteilen Flyer. Hatte schon die eine oder andere belustigende Diskussion mit denen.
BTW: Das ist einer der besten Kalkofe-Spots überhaupt.

Welche definitorischen Probleme habt Ihr so ;-)?
Was Trashfilm-Liebhabern eine Freude macht, ruft bei normalen Filmfans oft nur ein Kopfschütteln hervor: Filme, die durch und durch schlecht sind, deren Spezialeffekte die meisten von uns mit 12 Jahren im Kinderzimmer besser hinbekommen hätten, mit Schauspielern, die zwar schauen aber nicht “spielen” und einer Handlung, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Das Trashfilme ein ungeheures Unterhaltungspotential entfalten, habe ich letztens selbst erfahren. Bei einem Double-Feature der Münchner TU-Filmer wurde zuerst Tim Burtons ingeniöser und vor allem realbiographischer Film “Ed Wood” gezeigt, der das Leben und …ääh… Wirken des zum “schlechtesten Regisseurs der Welt” gekürten Filmemachers zeigt. Der Film ist zum Heulen lustig und kann jedem, der Filme auch nur ansatzweise liebt, wärmstens empfohlen werden. Im Anschluss schauten wir dann Woods bekanntestes (das bedeutet nicht: schlimmstes) Machwerk:
“Plan 9 from Outer Space“

Wer sich den Filme zu Gemüte führen möchte, findet “Plan 9 from Outer Space” bei Google Video. Das gute Stück ist schließlich mittlerweile Public Domain. Auch zu empfehlen sind die Ed Wood-Filme “Glen or Glenda” (1953) und “Bride of the Monster” (1955).
Hier ist das “Plan 9 from Outer Space”-Filmplakat aus dem Jahr 1959:
Die Handlung ist übrigens schnell erklärt (via Wikipedia):
Aliens versuchen seit geraumer Zeit, die Erde zu erobern, da die Fremden fürchten, die Menschheit könnte mittels einer Solarbombe das ganze Weltall vernichten.
Acht diesbezügliche Pläne, über die der Zuschauer nichts weiter erfährt, sind bereits gescheitert.
Gemäß „Plan 9“ werden nun die außerirdischen Soldaten Eros und Tanna zur Erde geschickt: Tote sollen mittels Elektrodenstrahlen wiederbelebt werden und die Menschen bekämpfen.
Die beiden Außerirdischen landen deswegen erst mal mit einem Ufo auf einem Friedhof, und bei drei Toten gelingt die Wiederbelebung zunächst auch.
Einigen menschlichen Filmhelden gelingt es, das Ufo zu betreten und Kontakt mit den Außerirdischen aufzunehmen. Dabei erläutert ihnen der Kommandant genau, wie die Solarbombe funktioniert, obwohl die Menschen diese auf keinen Fall bauen sollen, um das Weltall nicht zu vernichten.
Am Schluss versuchen die Außerirdischen, in ihrem brennenden Ufo zu entkommen und explodieren.
Alles klar? ![]()
Wenn man den aktuellen Bio-Hype leid ist und es schlicht nicht ertragen kann, sich in Reformhäusern durch Dinkel- und Soja-Schlammpackungen zu wühlen, dem sei jetzt geholfen:

Auf mymuesli.com kann der geneigte Web2.0-Biotrendsetter ökologisch korrekt, schadstoff- und vor allem völlig Jutebeutelfrei Cerealien zusammenstellen und genießen. Wenn das mal keine Innovation ist.
Morgen eröffne ich übrigens “mySemmel.com“. Kornspitz, Laugencroissant und Bio-Krapfen - Live your gluten-free style!!
Die Synchros von El Hengst Productions sind zwar schon ein wenig älter, aber trotzdem immer noch ein großer Lacher.