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Bin schon ein bisschen heiss drauf….

9. Juni 2008

…was Steve heute Abend aus seiner Jeanshosentasche zaubern wird.

Ich fühle mich aber inzwischen ein bischen unwohl bei der Sache, war ich doch immer ein nüchtern taxierender Konsument, der sich zwar für Produkte begeistern konnte, aber bestimmt noch nie mit „Spannung“ auf die Vorstellung eines Mobiltelefons gewartet hat. Was ist mit mir passiert? Bin auch ich zum Marketing-Opfer verkommen? Was ist bloß geschehen? Im Zweifel brauche ich doch nur ein Gerät, mit dem ich telefonieren und SMS’en kann und dass meine Termine verwaltet. Und das geht mit Verlaub heutzutage mit jedem besseren Handy. Also: Warum will ich ein iPhone? Dazu eine kleine Geschichte. Es ist vorweg sehr wichtig zu wissen, dass ich keine Apple-Nutzer bin.  Ich hab‘ da mal einen kleinen Selbstversuch durchgeführt:

Zuletzt lief ich tatsächlich mit drei Technik-Geräten durch die Gegend und fühlte mich wie eine wandelnde Mobilfunkantenne nah‘ an der Mutationsgrenze zum Business-Kasper: In meiner Tasche war folgendes zu finden: Ein iPod Touch, ein Blackberry Curve und ein Nokia N70. Warum um Himmels Willen gleich drei Taschenpiepser, wird sich wohl jeder fragen? Den Blackberry hatte ich als Testgerät, den iPod für die Musik unterwegs und das Nokia N70 nutze ich als reguläres Handy. Im Zuge dieser technologischen Überfrachtung habe ich mir die Frage gestellt, welches All-in-One-Gerät ich unterwegs denn wirklich brauche. Die Antwort war aber recht schnell gefällt: Das iPhone! Das Apple-Gerät ist die sprichwörtliche Essenz aller Dinge, die ich unterwegs nutze und hat die Funktionen, die  ich in einem mobilen Begleiter erwarte:

  • Ein synchronisierbares Adressbuch,
  • ein effektiver Terminkalender,
  • ein funktionierender Web-Browser (Jemals versucht mit dem Blackberry zu surfen???),
  • eine Email-Funktion,
  • ein Musikplayer
  • und – last but not least – eine Navigationssoftware.

Es muss hierbei erwähnt werden: Der iPod Touch, der ja außer telefonieren und fotografieren alles kann, was das iPhone auch kann, ist nicht umsonst ein hervorragendes Umsteigegerät. Im Zweifel hat der Besitz des Premium-iPods im Endeffekt vieles zu meiner Entscheidung beigetragen. Aber zurück zum Thema:

Was sind die konkreten Unterscheidungsmerkmale? Und: Die eingangs gestellte, rhetorische Frage taucht erneut auf: Bin ich eine Marketing-Opfer oder haben die Cupertinos einfach das bessere Gerät am Markt? Ich denke, die Anwort ist hybrider Natur: Einerseits sind viele der Funktionen, die ich brauche, auch im Blackberry oder im Nokia stressfrei und angenehm zu bedienen und das würde im Folgeschluss bedeuten, dass ich das iPhone nur haben möchte, weil es einfach besser aussieht und die „interessantere“ Bedienung per Touchscreen hat. Ich wäre das klassische Marketingopfer. Andererseits ist die nahezu vollständige Bedienbarkeit über eine Software-Oberfläche ein unschlagbares Argument Und mit der Open-Plattform-Strategie ist schließlich eine Menge interessanter Software auf dem iPhone zu erwarten. Das entbindet mich widerum von dem Selbstvorwurf der Marketing-Versklavung und lässt mich ernsthaft fürchten, zum Nerd zu mutieren, schließlich würde ich das neue iPhone aufgrund seiner technischen Vorzüge erwerben. Der normale iPhone-Käufer will ja meist nur die Schnitten beeindrucken. So gesehen wäre ich ein echter „Handy-Nerd“. :-) 

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