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Ein neuer Kieferknochen – aber in „schön“

10. November 2008

Es gibt wahrlich nichts peinlicheres als diese potthässlichen Bluetooth-Freisprechklammern, die der durchschnittliche Business-Kasper im Jahre des Herrn 2008 immer noch für modern und …würg… praktisch hält. Die Unart des blau leuchtenden Ohrenfurunkels Freisprechgeräts hat sich jedoch bereits seuchenartig ausgebreitet und irritiert von Bukarest bis Brüssel, von Boston bis Bangkok arglose Passanten, indem ein gehetzter Anzugträger, ohne erkennbar ein Telefonat zu führen, vor sich hinplappert und jedem das Gefühl gibt, er sein gerade ganz persönlich angesprochen.

Nun dürfte klar sein, dass ich von Bluetooth-Headsets reichlich wenig halte. Eine Einschränkung möchte ich aber tätigen: WENN jemand meint, eine Ohrenklammer tragen zu müssen, sei es aus Gründen der Praktikabilität oder sonstwelchen Motivationen, dann sollte das Teil wenigstens schön aussehen. Diesen Mißstand beseitigt der Jawbone. Das Design ist wirklich recht sexy und den Werber-Schnitten, die mir in den nächsten Monaten damit am Ohr vor die Nase laufen, verzeihe ich – generös wie ich bin – noch mal glatt, dass sie eine der Knebel der modernen Kommunikationsgesellschaft am Horcher tragen.

Salü,k

jawbone

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