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Ein Lehrstück über den Automobilhandel

6. Januar 2009
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Dieser 1985 Jeep Wrangler 2,5 Liter hat unserer Familie über neun Jahre hinweg hervorragende Dienste geleistet. Die letzten paar Jahre schwächelte der gute alte Esel aber ein wenig und wurde von uns auch nicht mehr repariert, da sich jegliche Investition in die marode Technik schlicht nicht gelohnt hätte. Vor knapp einem Jahr haben wir die Karre, nachdem der Wasserkühler und ein paar andere Komponenten finalmente den Geist aufgegeben hatten, endgültig in die Wüste geschickt und das Teil einem mallorquinischen Valet-Parkservice „geschenkt“.

Und nun das:

Im Sommer fanden mein Vater und ich den Wagen „kosmetisch aufbereitet“ auf einem mallorquinischen Supermarktparkplatz stehen – mit dem Hinweis: „Se Vende“. Soweit so gut, fanden wir. Aber diese Halsabschneider wollten doch tatsächlich 3800 Euro für den Wagen haben. Na sowas, dachten wir uns, wohl wissend, dass der Hobel keinen Pfifferling mehr wert ist. Aber so funktioniert anscheinend das Geschäft: Neue Farbe draufgeklatscht und ab damit auf die Hof! Ich bemitleide den nächsten Besitzer um die versemmelte Kohle, auch wenn im Zweifel gilt: selbst Schuld! Ich für meinen Teil traue ab jetzt keinem Gebrauchthändler mehr über den Weg.

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