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Keine Zeit am Handy verschwenden sondern zwischendurch Gutes tun

27. Februar 2009

The Extraordinaries sind ein Kollektiv so genannter Smart Philanthrophists, die mit dem Mitteln moderner Internet-Tools sozial aktiv werden wollen. Das ist erstmal keine Neuerung und sicher keinen Blogeintrag wert. Aber The Extraordinaries verfolgen eine sehr schlaues Konzept:

Studien haben ergeben, dass nur sehr wenige Menschen Freiwilligenarbeit übernehmen. Werden Leute gefragt, sagen sie grundsätzlich, dass sie es gerne tun würden ihnen bloß die Zeit dazu fehlt. Diese Lücke versuchen die Extraordinaries zu schließen. Zur Zeit entwickeln sie eine Mobile-Phone-Applikation für das iPhone, mit der man jederzeit innerhalb von nur wenigen Minuten einen sozialen Beitrag leisten kann (weitere Handyplattformen sollen folgen). Der Plan: Beim Warten auf den Arzttermin, bei der Fahrt im Bus, beim Rumsitzen im Stau oder beim Warten auf Freunde vor dem Feierabendbier kann jeder sein Handy rausholen und eine schnell zu erledigende soziale Aufgbabe übernehmen. Denkbar wären zum Beispiel:

  • Die Website einer Non-Profit-Organisation in eine Fremdsprache übersetzen,
  • auf dem Mars nach Kratern suchen und somit das NASA Clickworker Programm unterstützen,
  • Fotos von Schlaglöchern oder Graffitis machen, mit GPS-Tag versehen und die Daten an die Kommunalinstandsetzung senden, um denen die Arbeit zu erleichtern
  • Oder einfach fact checking für investigative Reporter übernehmen

Die Möglichkeiten sind endlos und erlauben in Windeseile etwas Gutes zu tun. Der Vorteil: der innere Schweinehund ist sprach- und machtlos, denn man muss nicht durch den venezuelanischen Dschungel stapfen, um einen sozialen Beitrag zu leisten.

Weitere Beispiele von The Extraordinaries:

-Translate micro-finance loan applications (Kiva).
-Transcribe subtitles for human rights videos (Witness).
-Immigrants improve their English (Phone ESL).
-NASA find craters on the surface of Mars (Clickworkers).
-Cornell University collect data on urban birds (Celebrate Urban Birds).

 

Hier eine Präsentation, die erklärt, wie das Konzept funktionieren kann:

[Danke an Johannes für die Info]
[The Extraordinaries auf Facebook Causes]
[Follow The Extraordniaries on Twitter]

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