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Ab heute wird gespart!

26. Oktober 2009

thexx

Alles Überflüssige muss raus, nur das Wesentliche bleibt. Den Soundtrack dazu stellen The xx aus dem Südwesten Londons. Die vier 19-Jährigen minimieren ihren Sound überall dort, wo ein „Mehr“ eigentlich ein „Weniger“ wäre. Tracks wie Crystallized oder Basic Space sind eine hypnotische Mischung aus Kontemplation, Alkohol-Kater, Nachdenklichkeit und Schmerz. Dabei sind die Beats treibend und die Melodien eingängig. In Zeiten von Bombast-Elektro und Krachbumm-Indie klingen the xx merkwürdig unzeitgemäß. Aber das ist ja auch das Gute an ihrer Musik. Sie bedient kontemporäre Hörerwartungen (typische 80’s-Matschepampe, The Cure-Gitarren, etc.) und ist dann doch anders und eigenwillig.
Man ist durch viele ähnliche Projekte der letzten Zeit sehr an den instrumentellen Klangteppich der Achtziger gewöhnt worden und beginnt the xx mit gewisser Langeweile zu hören. Doch schon bald wird offensichtlich, dass hier bewusst Abstand zu modischen Trends genommen wird. The xx wollen nicht durch Lautstärke oder musikalische Knalleffekte überzeugen sondern lieber mit intelligent sperrigem Pop einen Gegentrend setzen. Viele werden dabei das Wort Entschleunigung aus der Mottenkiste kramen, ich würde the xx lieber EntHYPEung nennen.

Auf Laut.de gibt es eine aufschlussreiche Kritik über das Debutalbum „XX„.

Hier das Low-Budget-Video zu „Crystalized“

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