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Fremde im Visier

22. November 2009
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Zehn Prozent aller Deutschen besaßen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges einen Fotoapparat. Das Propagandaministerium forderte auf, die Kamera auch im Krieg nicht ruhen zu lassen. Und so sind in der schrecklichen Zeit zahlreiche Aufnahmen von Privatleuten entstanden, einige davon sind nun in einer Ausstellung im Münchner Stadtmuseum zu sehen.

Bis zum 28. Februar 2010 ist die Ausstellung „Fremde im Visier“ geöffnet. 150 Fotoalben aus Privatbesitz sowie Alben aus Museen und Archiven bilden die Basis der Ausstellung. Die Bilder zeigen die Blicke deutscher Soldaten auf fremde Menschen, Landschaften und Denkmale in den besetzten Ländern.

Am Ende einiger Alben stehen Familienbilder – wenn Soldaten den Krieg überstanden haben und nach Hause zurückkehrten. Andere Alben enden plötzlich an der Front, persönliche Schicksale lassen sich erahnen. Und bei manchen Alben sind ein paar Fotos herausgerissen – wahrscheinlich haben die Soldaten die Bilder nach dem Krieg nicht mehr ertragen.

Am Mittwoch, den 25. November um 14 Uhr können Münchner ihre private Fotoalben aus dem Krieg zur Ausstellung mitbringen. Experten analysieren dann die Bilder. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
montags geschlossen.


[alle Infos via Muenchenblogger, Stadtmuseum]


One Comment leave one →
  1. 23. November 2009 11:58

    Das Thema der Ausstellung ist wirklich sehr interessant. Ich werde mal schauen, ob ich irgendwelche Kriegsfotos von meinen Großeltern irgendwo finde!

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